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Wilfried Stadler

Banker, ehemaliger Generaldirektor Investkredit

Redner

Wilfried Stadler

Die Banken sind in der Finanzkrise nicht gerade durch Selbstkritik oder nachdenkliche Reflexion aufgefallen. Man hat eher Stützen kassiert und gemauert. HonProf. Dr. Wilfried Stadler ist da anders. Der Intellektuelle unter den Geldmanagern fordert die Rückbesinnung auf solides Wirtschaften und Ethik statt Gier. Sein Grundtenor passt in die Post-Krisen-Unsicherheit, seine Botschaft weist den Weg, nicht nur für die Banken. Eindrucksvoll auch nachzulesen in seinem Buch "Der Markt hat nicht immer recht".
Wilfried Stadler ist ein atypischer Geldmanager, ein Grundsatzdenker, der die Fundamente unserer wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Ordnung hinterfragt, der Ethik in der Wirtschaft fordert, „verantwortete Marktwirtschaft“, wie er es nennt. „Die Finanzmärkte müssen wieder eine dienende Funktion gegenüber der Realwirtschaft einnehmen.“ Stadler geißelt die „blinde Rating-Gläubigkeit“ der von Europa übernommenen amerikanischen Bilanzierungsregeln und fordert die Suche nach den „systemimmanenten Brandsätzen“.
Beschlagen und wortgewaltig ist Wilfried Stadler ein gefragter Kolumnist und Diskutant in Medien und auf Podien, er ist aber auch Herausgeber zahlreicher Fachbücher über Wirtschaftsordnung und Finanzierungskultur. Den Kontakt zur Wissenschaft hat er nie verloren und nun schließt sich der Kreis für den ehemaligen Welthandels-Studenten und Doktor der Volkswirtschaftslehre, der zum Honorarprofessor der Wirtschaftsuniversität Wien und zum Dozenten für Wirtschaftspolitik ernannt worden ist. Eine neue, akademische Herausforderung für den Parade-Intellektuellen der Bankenszene, der 1987 in die Investkredit eingetreten war, 1990 in den Vorstand der Kommunalkredit wechselte, 1995 in den Vorstand der Investkredit Bank.

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Themengebiete

Ethik Finanzmarkt Geldwirtschaft Gesellschaft Wirtschaft

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